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Wohnungsmarkt · Was kostet der Boden?

Baulandpreis-Report

Der Boden ist der eigentliche Preistreiber am Wohnungsmarkt. Während die Baukosten je Quadratmeter bundesweit ähnlich sind, spreizt sich der Baulandpreis um ein Vielfaches — von zweistelligen Euro-Beträgen je m² in dünn besiedelten Landkreisen bis zu vierstelligen in den Großstädten. Dieser Report zeigt das regionale Preisniveau bis auf Kreis-Ebene und den nationalen Häuserpreisindex.

Spitzenreiter aktuell: Hamburg (998).

Auf der Karte

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Warum Lage alles ist

Kein anderer Markt ist so kleinräumig: Zwei Kilometer entscheiden über Hunderte Euro je Quadratmeter. Der durchschnittliche Kaufwert für baureifes Land bündelt Knappheit, Nachfrage und Erschließungsgrad einer Lage in einer Zahl. Hohe Baulandpreise bei gleichzeitig hoher Bau-Nachfrage markieren die angespanntesten — und für Makler, Bauträger und Sanierer attraktivsten — Märkte.

Auf der Karte wird das Gefälle direkt sichtbar: Beim Reinzoomen wechselt die Bundesland-Sicht auf die Kreis-Ebene, wo sich Metropolen und ihr Umland klar von den Flächenregionen abheben.

Der nationale Trend

Über dem regionalen Niveau liegt der Häuserpreisindex als Gesamttrend — je Land getrennt, weil Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich unterschiedlichen Zins- und Nachfragezyklen folgen. Steigt der Index, zieht meist auch das Bauland nach; eine Korrektur entspannt zuerst die teuersten Lagen.

Fazit

Der ausgewiesene Kaufwert ist ein Marktbarometer je Region, kein Gutachten für ein konkretes Grundstück. Lage, Erschließung und Zuschnitt bleiben entscheidend.

Baulandpreis-Report — Wohnungsmarkt Marktdaten — Housing Today